Ein wirtschaftliches Umfeld voller Gegensätze
Stabileres Wachstum trifft auf steigende Unsicherheiten
Die globale Wirtschaft zeigt sich zu Beginn des Jahres 2026 robuster als vielfach erwartet – allerdings unter klar verschärften Rahmenbedingungen. Während einzelne Regionen und Branchen von Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz profitieren, nehmen gleichzeitig zentrale Risikofaktoren zu:
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geopolitische Spannungen
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regulatorische Anforderungen
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Insolvenzen in mehreren Märkten
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Volatilität entlang globaler Lieferketten
Gerade Europa bewegt sich in einem Spannungsfeld aus moderatem Wachstum, strukturellen Herausforderungen und zunehmender Unsicherheit. Planungssicherheit entsteht nicht mehr automatisch – sie muss aktiv geschaffen werden.
Risiken sind heute vernetzt – nicht mehr isoliert
Warum systemische Risiken neue Ansätze erfordern
Ein zentrales Merkmal des Jahres 2026 ist die systemische Verknüpfung von Risiken. Ein einzelnes Ereignis bleibt selten ein Einzelereignis:
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Ein Cyberangriff führt zu einem IT-Ausfall
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Der IT-Ausfall verursacht eine Betriebsunterbrechung
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Lieferverpflichtungen können nicht eingehalten werden
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Forderungen bleiben offen
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Managemententscheidungen geraten unter Druck
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Haftungsfragen rücken in den Fokus
Risiken entfalten ihre Wirkung heute kettenartig.
Deshalb müssen Absicherungskonzepte integriert, vernetzt und strategisch gedacht werden.
Cyber & D&O im Zusammenspiel
NIS2 macht Cybersecurity zur Managementverantwortung
Cyberrisiken zählen auch 2026 zu den größten Geschäftsrisiken weltweit. Neu ist jedoch die deutliche Verschärfung der persönlichen Verantwortung von Geschäftsleitungen.
Mit der Umsetzung der NIS2-Richtlinie in Europa wird Cybersecurity zur klaren Managementpflicht:
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angemessene organisatorische und technische Maßnahmen sind sicherzustellen
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Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse müssen dokumentiert sein
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Versäumnisse können zu persönlicher Haftung führen
Praxisbeispiel
Ein Cyberangriff legt zentrale IT-Systeme lahm. Der technische Schaden wird behoben – doch im Nachgang stellt sich nicht nur die Frage nach der Ursache, sondern nach der Verantwortung:
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Wurden Risiken regelmäßig bewertet?
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Gab es klare Zuständigkeiten?
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War die Organisation NIS2-konform aufgestellt?
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Wurden angemessene Entscheidungen getroffen?
Hier greifen Cyber- und D&O-Risiken unmittelbar ineinander.
Getrennt gedacht entsteht eine Lücke – gemeinsam gedacht entsteht Stabilität.
Kreditversicherung als strategisches Steuerungsinstrument
Von der Absicherung zum Frühwarnsystem
Parallel dazu gewinnen Forderungs- und Kreditrisiken weiter an Bedeutung. Trotz stabiler Auftragslagen steigen:
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Zahlungsausfälle
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Insolvenzen
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politische und wirtschaftliche Risiken in internationalen Märkten
Kreditversicherung ist 2026 weit mehr als reine Absicherung:
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Stabilisierung von Cashflows
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Unterstützung von Finanzierungsgesprächen
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Markt- und Bonitätsinformationen
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Ermöglichung kontrollierten Wachstums
Die Rolle internationaler Netzwerke
Gerade im internationalen Kontext zeigt sich der Mehrwert globaler Netzwerke wie der International Credit Brokers Alliance (ICBA) mit Präsenz in über 50 Ländern und tiefgehender lokaler Marktkenntnis. Internationale Kreditversicherung ist nur so stark wie das Netzwerk dahinter.
Internationale Perspektive als Erfolgsfaktor
Warum internationale Risiken internationale Strukturen brauchen
Unternehmen agieren international – Risiken ebenfalls. Lieferketten, Kundenbeziehungen, IT-Infrastrukturen und rechtliche Rahmenbedingungen überschreiten längst nationale Grenzen. Ein rein lokaler Blick auf Risiken greift daher zu kurz.
Internationale Versicherungsprogramme ermöglichen:
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einheitliche Master-Policen
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lokal angepasste Deckungen
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zentrale Steuerung bei gleichzeitiger lokaler Umsetzung
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klare Governance- und Reporting-Strukturen
Als International Insurance Broker setzt Assiconsult diese Programme eingebettet in starke Netzwerke um – fachlich tief über spezialisierte Netzwerke wie ICBA und strukturell über internationale Broker-Netzwerke wie Uniba.
Assiconsult als strategischer Risikopartner
Ganzheitliches Risikomanagement statt Produktlogik
Assiconsult versteht Risikomanagement nicht als Produktfrage, sondern als strategischen Prozess. Der Ansatz basiert auf:
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ganzheitlicher Risikoanalyse
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Erkennen von Wechselwirkungen
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modularen, skalierbaren und internationalen Lösungen
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aktiver Einbindung von Management und Entscheidungsträgern
Die Schwerpunkte 2026 – Cyber, D&O, Kreditversicherung sowie ausgewählte Branchen und Zielgruppen – folgen einer klaren strategischen Überzeugung:
Dort, wo Risiken komplexer werden, braucht es Partner mit Überblick.
Fazit: 2026 entscheidet über Resilienz und Zukunftsfähigkeit
Strategisches Risikomanagement als Wettbewerbsfaktor
Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt im Umgang mit Risiken. Unternehmen stehen nicht vor der Frage, ob Risiken eintreten, sondern:
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wie gut sie vorbereitet sind
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wie klar Verantwortlichkeiten geregelt sind
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wie schnell Entscheidungen getroffen werden können
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wie strategisch Risiken gesteuert werden
Risikomanagement wird damit zu einem entscheidenden Faktor für Resilienz, Vertrauen und nachhaltiges Wachstum.
Unternehmen, die Risiken vernetzt, international und strategisch managen, sichern sich Stabilität, Handlungsspielraum und Glaubwürdigkeit.
Assiconsult begleitet Unternehmen auf diesem Weg – nicht als reiner Versicherungsvermittler, sondern als strategischer Risikopartner in einem zunehmend komplexen Umfeld.