2026: Ein Jahr der Entscheidungen im Risikomanagement

2026: Ein Jahr der Entscheidungen im Risikomanagement

17.02.2026

Warum strategisches Risikomanagement 2026 zum Erfolgsfaktor für Unternehmen wird:
Geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Fragmentierung, technologische Sprünge und eine neue Qualität von Unternehmensrisiken prägen den Start ins Jahr 2026. Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt: Risiken treten nicht mehr isoliert auf – sie verstärken sich gegenseitig und entfalten ihre Wirkung systemisch.

Für Unternehmen bedeutet das einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Risiken. Klassische Einzelpolicen und isolierte Betrachtungsweisen reichen nicht mehr aus. Gefragt sind vernetzte, strategische und international gedachte Lösungen, die Risikomanagement als festen Bestandteil der Unternehmensführung verstehen.

Ein wirtschaftliches Umfeld voller Gegensätze

Stabileres Wachstum trifft auf steigende Unsicherheiten

Die globale Wirtschaft zeigt sich zu Beginn des Jahres 2026 robuster als vielfach erwartet – allerdings unter klar verschärften Rahmenbedingungen. Während einzelne Regionen und Branchen von Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz profitieren, nehmen gleichzeitig zentrale Risikofaktoren zu:

  • geopolitische Spannungen

  • regulatorische Anforderungen

  • Insolvenzen in mehreren Märkten

  • Volatilität entlang globaler Lieferketten

Gerade Europa bewegt sich in einem Spannungsfeld aus moderatem Wachstum, strukturellen Herausforderungen und zunehmender Unsicherheit. Planungssicherheit entsteht nicht mehr automatisch – sie muss aktiv geschaffen werden.

Risiken sind heute vernetzt – nicht mehr isoliert

Warum systemische Risiken neue Ansätze erfordern

Ein zentrales Merkmal des Jahres 2026 ist die systemische Verknüpfung von Risiken. Ein einzelnes Ereignis bleibt selten ein Einzelereignis:

  • Ein Cyberangriff führt zu einem IT-Ausfall

  • Der IT-Ausfall verursacht eine Betriebsunterbrechung

  • Lieferverpflichtungen können nicht eingehalten werden

  • Forderungen bleiben offen

  • Managemententscheidungen geraten unter Druck

  • Haftungsfragen rücken in den Fokus

Risiken entfalten ihre Wirkung heute kettenartig.
Deshalb müssen Absicherungskonzepte integriert, vernetzt und strategisch gedacht werden.

Cyber & D&O im Zusammenspiel

NIS2 macht Cybersecurity zur Managementverantwortung

Cyberrisiken zählen auch 2026 zu den größten Geschäftsrisiken weltweit. Neu ist jedoch die deutliche Verschärfung der persönlichen Verantwortung von Geschäftsleitungen.

Mit der Umsetzung der NIS2-Richtlinie in Europa wird Cybersecurity zur klaren Managementpflicht:

  • angemessene organisatorische und technische Maßnahmen sind sicherzustellen

  • Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse müssen dokumentiert sein

  • Versäumnisse können zu persönlicher Haftung führen

Praxisbeispiel

Ein Cyberangriff legt zentrale IT-Systeme lahm. Der technische Schaden wird behoben – doch im Nachgang stellt sich nicht nur die Frage nach der Ursache, sondern nach der Verantwortung:

  • Wurden Risiken regelmäßig bewertet?

  • Gab es klare Zuständigkeiten?

  • War die Organisation NIS2-konform aufgestellt?

  • Wurden angemessene Entscheidungen getroffen?

Hier greifen Cyber- und D&O-Risiken unmittelbar ineinander.
Getrennt gedacht entsteht eine Lücke – gemeinsam gedacht entsteht Stabilität.

Kreditversicherung als strategisches Steuerungsinstrument

Von der Absicherung zum Frühwarnsystem

Parallel dazu gewinnen Forderungs- und Kreditrisiken weiter an Bedeutung. Trotz stabiler Auftragslagen steigen:

  • Zahlungsausfälle

  • Insolvenzen

  • politische und wirtschaftliche Risiken in internationalen Märkten

Kreditversicherung ist 2026 weit mehr als reine Absicherung:

  • Stabilisierung von Cashflows

  • Unterstützung von Finanzierungsgesprächen

  • Markt- und Bonitätsinformationen

  • Ermöglichung kontrollierten Wachstums

Die Rolle internationaler Netzwerke

Gerade im internationalen Kontext zeigt sich der Mehrwert globaler Netzwerke wie der International Credit Brokers Alliance (ICBA) mit Präsenz in über 50 Ländern und tiefgehender lokaler Marktkenntnis. Internationale Kreditversicherung ist nur so stark wie das Netzwerk dahinter.

Internationale Perspektive als Erfolgsfaktor

Warum internationale Risiken internationale Strukturen brauchen

Unternehmen agieren international – Risiken ebenfalls. Lieferketten, Kundenbeziehungen, IT-Infrastrukturen und rechtliche Rahmenbedingungen überschreiten längst nationale Grenzen. Ein rein lokaler Blick auf Risiken greift daher zu kurz.

Internationale Versicherungsprogramme ermöglichen:

  • einheitliche Master-Policen

  • lokal angepasste Deckungen

  • zentrale Steuerung bei gleichzeitiger lokaler Umsetzung

  • klare Governance- und Reporting-Strukturen

Als International Insurance Broker setzt Assiconsult diese Programme eingebettet in starke Netzwerke um – fachlich tief über spezialisierte Netzwerke wie ICBA und strukturell über internationale Broker-Netzwerke wie Uniba.

Assiconsult als strategischer Risikopartner

Ganzheitliches Risikomanagement statt Produktlogik

Assiconsult versteht Risikomanagement nicht als Produktfrage, sondern als strategischen Prozess. Der Ansatz basiert auf:

  • ganzheitlicher Risikoanalyse

  • Erkennen von Wechselwirkungen

  • modularen, skalierbaren und internationalen Lösungen

  • aktiver Einbindung von Management und Entscheidungsträgern

Die Schwerpunkte 2026 – Cyber, D&O, Kreditversicherung sowie ausgewählte Branchen und Zielgruppen – folgen einer klaren strategischen Überzeugung:
Dort, wo Risiken komplexer werden, braucht es Partner mit Überblick.

Fazit: 2026 entscheidet über Resilienz und Zukunftsfähigkeit

Strategisches Risikomanagement als Wettbewerbsfaktor

Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt im Umgang mit Risiken. Unternehmen stehen nicht vor der Frage, ob Risiken eintreten, sondern:

  • wie gut sie vorbereitet sind

  • wie klar Verantwortlichkeiten geregelt sind

  • wie schnell Entscheidungen getroffen werden können

  • wie strategisch Risiken gesteuert werden

Risikomanagement wird damit zu einem entscheidenden Faktor für Resilienz, Vertrauen und nachhaltiges Wachstum.
Unternehmen, die Risiken vernetzt, international und strategisch managen, sichern sich Stabilität, Handlungsspielraum und Glaubwürdigkeit.

Assiconsult begleitet Unternehmen auf diesem Weg – nicht als reiner Versicherungsvermittler, sondern als strategischer Risikopartner in einem zunehmend komplexen Umfeld.