Ein Skiunfall kann Millionen kosten

“Drei Fragen an Gregor Stimpfl, Versicherungsbroker“ - Dolomiten vom 09.01.2015
„Dolomiten“: Passiert es relativ
häufig, dass jemand
nicht haftpflichtversichert
ist und nach einem Skiunfall,
den er verursacht hat, danach
dann zur Kasse gebeten
wird?
Gregor Stimpfl: Nein, häufig
nicht. Viele Bürger haben ja
eine Familienhaftpflichtversicherung
abgeschlossen, mit
der die Schäden nach Skiunfällen
gezahlt werden.

„D“: Wieviel kostet diese
Versicherung?
Stimpfl: Diese Versicherung
kostet 100 bis 150 Euro im
Jahr – und die ganze Familie
ist damit versichert. Das ist
von allen Versicherungen die
wichtigste. Diese Versicherung
schützt bei Schäden, die
angerichtet werden zum Beispiel
in der Freizeit – beim
Sport – aber auch zuhause,
beim Einkaufen oder in der
Schule.

„D“: Sind junge Leute auf
der Piste eher versichert –
oder eher nicht versichert?
Stimpfl: Auf der Piste sind
viele junge Leute – und diese
sind oft nicht versichert. Sie
wohnen nicht mehr zuhause
und scheinen nicht mehr auf
dem Familienbogen auf. Sie
müssten sich dann selbst versichern.
Dies fällt ihnen aber
meist erst ein, wenn sie selbst
Kinder haben. Deshalb gibt
es in dieser Zeit zwischen
dem 21. Lebensjahr und der
Hochzeit ein Vakuum. In dieser
Zeit sind junge Leute wenig
sensibel für Versicherungen.

Int.: Stephan Pfeifhofer
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